Schwups....und wir sind wieder in Panama...
Eigentlich wollten wir ja mit dem Auto nach USA fahren... Dafuer haetten wir allerdings nachdenken muessen, was derzeit nicht gerade unsere Staerke zu sein scheint :) Unser Auto, auch wenn es nach i vor super laeuft ist ein europaeisches Auto dass man nicht ohne weiteres in die USA importieren kann - fuer 5-10 tausend Doller waere es gegangen.Nach 2 Wochen grandionsem Surf an einem von El Salvadors besten Pointbreaks, Sonne pur und einfach ner grossartigen Zeit (mal wieder mit Micki meinem Bruder, den wir voellig ungeplant im Lineup wieder trafen) haben wir uns wieder aufgemacht gen Sueden - nach Panama.
Leider waere der Importprozess nach El Salvador ober kompliziert geworden, so dass wir lieber auf Nummer sicher gehen wollten, das Auto auf legalem Wege verkaufen.Mir kamen die 3 Monate Zentralamerika vor wie eine Ewigkeit, mit einer bisher einmaligen Chance ueber Land die Veraenderungen in Landschaft, Lebensstil und Leuten ueber so viele Breitengrade zu beobachten. Auch wenn alles so nah scheint liegen zwischen Panameno und Salvadorianern Welten!
Drum war es auch kaum wahrnehmbar fuer uns die 3 Monate in 3 Monstertagesfahrten zurueckgespuhlt zu werden. Schwups da waren wir wieder am Anfang, bloss das wir diesmal das Auto loswerden wollten. In all der Zeit und auf all den Strassen gabs echt NIE Aerger!
Knock on wood. Jedenfalls weiss ich nun, dass ich auch nach dieser Reise nicht genug Geduld habe, um in diesem Sueden Geschaefte zu machen, ohne dabei graue Haare zu bekommen.Sollte jemand zuekeunftige Angestellte auf Akquisefestigkeit pruefen wollen, dann sollte er denjenigen nach Panama schicken, um da nen Auto zu verkaufen.
Hier die Best-Off-Sprueche: und ihre Bedeutung
Ich rufe Dich morgen um XX an: Ruf Du doch an, oder warte bis Du schwarz wirst
Heute um 4 bekomme ich das Geld: Vielleicht Ende der Woche
oh er kommt gerade (ya viene): Wer? Keine Ahnung wo der ist
Ich fuehl mich nicht sicher, muss meine Frau fragen: Ich will das Auto nicht kaufen
Nun denn, wir sind sie los die Karre, und haben nun fuer die 3 Monate 200 USD gazahlt fuer diesen Luxus. Was koennen wir mehr verlangen?!
Jetzt sind wir in Florida, Miami bei meiner Gastmutter und geniessen das Leben in der Zivilisation - wie gross die Strassen hier sind und wie gerade, man braucht bloss auf die anderen Autos gucken und keine Augenschmerzen bekommen, weil man Schlagloch von dunklem Beton zu untescheiden versucht. Diesmal haben wir Gleuck und kein Hurricane haelt uns ab, von diesen wundervollen Menschen, die mir vor 10 Jahren so viel gegeben haben.
Freitag, auf dem Weg zu Anna und den Chans in San Fransisco - unserer letzten Etappe- fliegen wir nach Birmingham, Alabama und werden all die Neffen und Nichten kennenlernen. Es sind 10, von denen ich nur 4 kenne!
Machts gut ihr Lieben,Wiebi und Tim